Haldern, 10. November 2018 – Jetzt trafen sich die Mitglieder des SPD Arbeitskreises Haldern in der Gaststätte Tepferdt zum „SPD-Haldern-Stammtisch“.

Hauptthema war die Verkehrssituation im Lindendorf. „Wir haben uns sehr gefreut, als Rees vom Land als fahrradfreundliche Stadt ausgezeichnet wurde. Das sollte auch in den Ortsteilen zu Verbesserungen für Fahrradfahrer und Fußgänger führen“, fordert Bodo Wißen, stellv. Vorsitzender der Kreis Klever SPD und sachkundiger Bürger im Bauausschuss der Stadt Rees.

„Wir brauchen auch auf der Höhe von Norma und bei der Bäckerei Janssen Zebrastreifen“, schlägt Alois Janssen, Vorsitzender des SPD-Arbeitskreises Haldern, vor.

„Der gesamte Halderner Ortskern sollte Tempo-30-Zone werden“, regt der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Friedmann an. Mit Tempo 30 auf Höhe des Hotels Doppeldadler habe man einen Teilerfolg erreicht, der aber unzureichend sei. Notwendig sei auch eine Verschärfung der Kontrollen, es werde viel zu schnell gefahren.

Hilde Nattkamp erinnert daran, dass die Halderner SPD schon seit Jahrzehnten für den Ausbau der Radwege auf der Isselburger Straße Richtung Helderloh und der Halderner Straße Richtung Millingen kämpfe.

Vize-Bürgermeister Harry Schulz will ein Sanierungskonzept für die Wirtschaftswege. „Die Situation zum Beispiel auf der Lohstraße ist gefährlich für Radfahrer“, so Schulz.

Begrüßt wird, dass der Bauhof mit der Sanierung des Radwegs rund ums Reeser Meer begonnen habe. Haldern sei gerade als Wohnort für junge Familien äußerst attraktiv. Diesem Bedürfnis komme man durch die Ausweisung neuer Baugebiete nach. Dadurch müssten zwar einige Wiesen überbaut werden, was bedauerlich, aber wegen der geforderten städtebaulichen Verdichtung, unvermeidbar sei.

linke Seite: Alois Jansen, Heinz Dähn, Harry Schulz, Klaus Nattkamp, Bodo Wißen
rechte Seite: Georg Woede, Gertrude Lumer, Hilde Nattkamp, Eva Friedmann, Peter Friedmann