Kevelaer: Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann und Europakandidat Prof. Dr. Hasan Alkas zu Gast bei der Mitgliederversammlung der SPD Kevelaer

Kevelaer, 17. Januar 2019 – Um die Situation von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ging es vorrangig bei der Mitgliederversammlung der SPD Kevelaer, die jetzt in der Gaststätte „Gelder Dyck“ in Kevelaer stattfand. Passend zum Thema konnte Vorsitzender Michael Vonscheidt als Referenten die stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der NRWSPD Ina Spanier-Oppermann sowie den Kreis Klever Europakandidaten Prof. Dr. Hasan Alkas (SPD) begrüßen. Auch Bürgermeister Dr. Dominik Pichler und der Vize-Vorsitzende der Kreis Klever SPD, Bodo Wißen, nahmen an der Mitgliederversammlung teil.

Die AfA besteht aus rund 200.000 SPD-Mitgliedern, die als Betriebs- und Personalräte oder Mitarbeiter- und Schwerbehindertenvertreter Verantwortung für ihre Kolleginnen und Kollegen übernehmen.

Bevor Spanier-Oppermann 2012 in den Landtag einzog hat sie selbst jahrelang als Betriebsrats- und Gesamtbetriebsratsvorsitzende in einer Niederlassung eines großen US-amerikanischen Konzerns gearbeitet. Als ordentliches Mitglied im Landtagsausschuss für Digitalisierung und Innovation kann sie daher gut einschätzen, wie sich die Digitalisierung auf die künftige Arbeitswelt auswirken wird. So ging es in der Diskussion neben der Vorstellung der Arbeit der AfA auch um Chancen und Risiken der Digitalisierung, um Künstliche Intelligenz (KI) und selbstlernende Roboter. 

Das war eine gute Überleitung zum zweiten Referenten des Abends. Der an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve lehrende Professor Dr. Hasan Alkas ist überzeugt, dass die Chancen der Digitalisierung besser zu ergreifen und ihre Risiken besser abzumildern sind, wenn alle Mitgliedstaaten in der Europäischen Union zusammenarbeiten. Der Grad der Digitalisierung betrage in Südkorea sechs und in Deutschland drei Prozent. Europa müsse sich stärker aufstellen, um auch im Wettbewerb mit Indien und China mithalten zu können. Nur so seien letztlich auch die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wirkungsvoll durchzusetzen.