Im Jahr 2018 wurde Ahmad A. aufgrund einer Verwechslung in der JVA Kleve inhaftiert und saß dort unschuldig zwei Monate ein. Am Ende dieser Zwei Monate stand sein grausamer Tod.
Wie genau kam es dazu und wie können solche Fälle in Zukunft verhindert werden? Diesen und weiteren Fragen wollen die Jusos im Kreis Kleve bei einer digitalen Diskussionsrunde am 5.3.2021 ab 18.00 Uhr auf der Plattform Zoom nachgehen.

Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Sven Wolf, Sprecher der SPD-Fraktion im Untersuchungsausschuss im Landtag und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag von NRW wollen die Kreis Klever Jusos diesen und weiteren Fragen nachgehen.

Mit dabei sein wird auch Bodo Wißen, ehemaliges Mitglied des Landtages und ehemaliger stellvertretender Vorsitzender des Beirates der Justizvollzugsanstalt Kleve. „Ich danke den Kreis Klever Jusos für die Organisation dieser Online-Veranstaltung, gerade weil es ein sehr bedrückendes Thema ist. Hier bei uns im Kreis Kleve ist ein Mensch in staatlicher Obhut ums Leben gekommen. Ganz offensichtlich ist das Versagen von Polizei und Justiz. Das muss aufgearbeitet und diskutiert werden. Es geht um unseren Rechtsstaat“, so Bodo Wißen, der für den Bundestag kandidiert.

Marek Tietjen, Vorsitzender der Kreis Klever Jusos, sagt: „Auch nachdem die Verfahren abgeschlossen sind, bleiben mehr als genug Fragen offen und die Todesumstände von Ahmad A. ungeklärt. Mit Sven Wolf als Sprecher des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses sind wir sicher, einige Fragen beantworten zu können.