Kreis Kleve / online, 7. Mai 2021 – Heute habe ich als SPD-Bundestagskandidat des Kreises Kleve an einem digitalen Wasserstoff-Symposium teilgenommen. Das war eine super-interessante Veranstaltung!

Der Titel der Veranstaltung lautete: „Wasserstoff-Impuls Niederrhein. Ein Gewinn für die Region“. Und man könnte ergänzen: Insbesondere ein Gewinn für den Kreis Kleve! Denn Veranstalter waren die im Kreis Kleve ansässigen Firmen Omexon, Teunessen und Wystrach. Das sind drei Pioniere, drei Vorreiter beim Thema Wasserstoff – hier bei uns.

Wasserstoff und SPD passen gut zusammen. In unserem SPD-Zukunftsprogramm haben wir geschrieben, ich zitiere: „Ohne sauberen Wasserstoff im industriellen Maßstab ist Klimaneutralität nicht zu erreichen“. Wir wollen, dass Deutschland Leitmarkt beim Thema Wasserstoff wird. Die Energie, die zur Herstellung benötigt wird, soll rein aus erneuerbaren Energiequellen, also Sonne und Wind kommen. Dazu wollen wir mehr Windkraft und den weiteren Ausbau von Solaranlagen.

Auf dem heutigen Symposium wurde ein Projekt vorgestellt, bei dem Sonnenstrom auf einem ehemaligen Baggersee durch eine schwimmende Photovoltaikanlage gewonnen wird. Wir haben ja recht viele Baggerseen hier. Auch die Windkraft wollen wir stark ausbauen. Nur so können wir die ja nochmal verschärften Klimaschutzziele erreichen. Züge, Busse, LKWs und Schiffe können sehr gut mit Wasserstoff fahren und sogar Stahl kann damit erzeugt werden. Heute habe ich auch noch gelernt, dass man sogar Häuser mit einer mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzelle heizen kann.

Die Wasserstoffstrategie des Bundes fördert Forschung und Entwicklung in diesem Bereich mit 7 Milliarden Euro. Eine gewaltige Summe, die aber gut investiert ist, um hier in Deutschland Arbeits- und Aubildungsplätze zu schaffen.

Ich bin gespannt wie es weiter geht. Wenn Corona es zulässt, werde ich mir das im August vor Ort anschauen. Da freue ich mich schon drauf. Natürlich werde ich dann wieder berichten.