Emmerich am Rhein, 6. September 2021 – Jetzt besuchte der Kreis Klever SPD-Bundestagskandidat Bodo Wißen die Integrationsagentur der Arbeiterwohlfahrt in Emmerich am Rhein. 

Nazim Dogu, Marcus Schweers und Ulrike Koopmann berichteten über ihre Arbeit in der Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit, der Integrationsagentur, der Migrationsberatung und der Beratungsstelle Arbeit, die sich gemeinsam für die Integration im Kreis Kleve stark machen. Ein Problem sei die oft nur befristete Finanzierung über einzelne Projekte. „Integration geht uns alle an. Sie bleibt eine dauerhafte Aufgabe. Deshalb ist auch eine über einzelne Projekte hinausreichende Finanzierung notwendig“, so Wißen, der selbst Mitglied der Arbeiterwohlfahrt ist. 

Für viele Migrantinnen und Migranten sind die Integrationsangebote der AWO oft erste Anlaufstelle. Ihr Ansatz ist ganzheitlich. Von der Hausaufgabenbetreuung, über die Sozialberatung  bis zur Wohnungs-, Ausbildungs- und Arbeitsvermittlung bieten die Beratungsstellen Hilfe an. 

Einig waren sich die GesprächspartnerInnen, dass Integration am besten gelinge, wenn die Menschen, die länger oder für immer in Deutschlang bleiben wollen oder müssen, schnell in Ausbildung und Arbeit kämen. Auch Sport- und andere Vereine sowie Sprachkurse trügen wesentlich zur Integration bei. „Ich danke allen, die sich haupt- und ehrenamtlich, sei es in der AWO oder im Sportverein der wichtigen Integrationsarbeit annehmen“, sagt Bodo Wißen. 

Das Foto zeigt: Bodo Wißen, Nazim Dogu, Marcus Schweers und Ulrike Koopmann