Kreis Kleve, 22. November 2021 – 11 Jahre war die Duisburger Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas Vorsitzende des Landesparteirates der NRWSPD. Das ist das höchste beschlussfassende Gremium zwischen den Parteitagen. Nach ihrer Wahl zur Bundestagspräsidentin und damit in das zweithöchste Staatsamt, das die Bundesrepublik zu vergeben hat, moderierte sie nun – uneitel und gelassen wie immer – ihre letzte Parteiratssitzung.

 

Ihre Nachfolge soll ihr bisheriger Stellvertreter, Jürgen Coße, übernehmen. Der münsterländische Bundestagsabgeordnete muss allerdings noch schriftlich gewählt werden, weil aufgrund der Corona-Pandemie die Versammlung digital stattfand.

 

Mit dabei waren die Kreis Klever SPD-Mitglieder Kelly Tucker, Thorsten Rupp, Jörg Lorenz und Bodo Wißen. Die Stimmung war gut, waren doch alle froh über das Ergebnis der Bundestagswahl. Die SPD stellt die größte Fraktion im Deutschen Bundestag, die Koalitionsverhandlungen laufen gut und die Aussicht, dass Olaf Scholz der nächste Bundeskanzler sein wird, ist sehr hoch.

 

Nach dem Motto: „Nach der Wahl ist vor der Wahl“, berichtete der Vorsitzende der NRWSPD und Spitzenkandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, Thomas Kutschaty, von den Vorbereitungen zur Landtagswahl. In Diskussionen mit der Parteibasis auf „Zukunftskonventen“ ist am Parteiprogramm gearbeitet worden. Schwerpunkte werden die Themen Gesundheit, Arbeit, Wohnen und die Bildungspolitik sein.

 

„Wir freuen uns auf den Landtagswahlkampf. Wir werden dafür kämpfen, dass Christin Becker für den Norden und Lars Aengenvoort für den Süden unseres Kreises Kleve in den Landtag einziehen. Die beiden sind jung und doch lebenserfahren, haben sich in kurzer Zeit schnell vernetzt und einen guten Draht zu den Menschen. Die beiden wissen, was die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Kleve von der Landespolitik erwarten“, sagt SPD-Kreisvorsitzender Thorsten Rupp.