Sehr geehrter Herr Persing, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde, liebe Ratskolleginnen und -kollegen,
im Namen von Bürgerschaft, Rat und Verwaltung der Stadt Rees, darf ich Sie hier im Rathaus der Stadt Rees herzlich begrüßen.
Mit Markus Persing haben wir einen äußerst vielseitig begabten Künstler zu Gast: IT-Berater, Reiki-Meister, ausgebildet in humanistischer Gesprächstechnik und in Visualisierungstechnik und – natürlich – Kunstmaler.
Ich habe zudem den Eindruck, dass es ihm gelingt, vermeintlich verschiedene Welten zusammenzubringen: mathematisch-technische IT mit der Kunst, abstraktes mit konkretem und – mittels Graphic Visualisierung – sogar Schülerinnen und Schüler mit Lehrerinnen und Lehrern.
Gut finde ich, dass er offen damit umgeht, in der Zeit als IT-Berater einen Burnout gehabt zu haben. Doch man hat den Eindruck, dass dieser ihn nicht umgeworfen, sondern nur noch stärker und kreativer gemacht hat – schließlich hat er die meisten der genannten Aus- und Fortbildungen nach dieser sicherlich schweren Zeit durchgezogen. Er wäre nicht der erste Künstler, der nach einer Krise eine beeindruckende Schaffenskraft entwickelt.
Vielleicht war es auch die Krise, die ihn darin bestärkte, sich noch stärker künstlerisch zu betätigen. Denn gemalt hatte er schon als Kind.
Bei Gabriele Musebrink, einer Malerin, die auch schon mal auf der Internationalen Kunstmesse Art Karlsruhe sowie in Tokyo und Warschau ausstellt, ist er – wenn man so will – nochmal „in die Lehre gegangen“.
Musebrink malt abstrakt – soweit ich das recherchieren konnte – ausschließlich abstrakt. Der Pinsel, die Farbe und der Spachtel sollen sozusagen intuitiv auf der Leinwand wirken – der Künstler ist eher Medium, die Betrachter interpretieren das Werk.
Und, wie sich das für einen guten Schüler gehört, übernimmt Persing Dinge der Lehrerin, aber verändert und übersetzt sie in seine eigene Ausdrucksform. So begegnen uns nicht nur abstrakte Bilder, sondern auch solche mit klar erkennbaren Menschen, Blumen, Tieren, wie etwa den Muscheln – sehr wahrscheinlich von der heiß geliebten Nordseeküste. Das Abstrakte und das Konkrete gehen bei einigen seiner Werke eine Symbiose ein.
Für Markus Persing, ist – wie er auf seiner Homepage schreibt – Kunst Ausdruck ohne Worte. Deshalb möchte ich ganz im Sinne des Künstlers, nun mein Grußwort beenden und das Wort an Marcus Uhlig übergeben. Der ist übrigens auch sehr vielseitig begabt: Autor, Dichter und Personalleiter in einem.
Zuvor und danach hören wir noch etwas von der Folk-Band Dé Céadaoín.
Viel Freude dabei und später beim Betrachten der Bilder und einen schönen Tag!
Foto: Stadt Rees

