Sehr geehrte stellvertretende Bürgermeisterin Angela Hommen, liebe Angela!
Sehr geehrter Pfarrer Michael Eiden, lieber Michael!
Sehr geehrte Herren Zitter und van Bruck von der Volksbank Emmerich-Rees!
Liebe Närrinnen und Narren aus Nah und Fern!
Helau und herzlich willkommen im Bürgerhaus der Stadt Rees – unserer guten Stube in der Mitte der ältesten Stadt am Unteren Niederrhein!
Einen herzlichen Gruß von Bürgermeister Sebastian Hense. Leider kann er heute nicht dabei sein. Jetzt müsst Ihr mit Pirat Bodo Vorlieb nehmen.
Ich meinerseits freue mich, nun das zweite Mal in Folge Euch hier als unsere närrischen Gäste begrüßen zu dürfen. Im Gegensatz zum letzten Mal werde ich auf dem Schiff mitfahren – gehört sich schließlich so als Pirat, oder?
Vielen Dank an Margret „Maggi“ Thimm, Jörn Franken und das ganze Team der Stadtverwaltung für die Vorbereitung dieser wunderbaren Veranstaltung.
Ihr alle seid uns herzlich willkommen. Dennoch sind selbst im Karneval nicht alle gleich. Einige sind gleicher. Es ist guter Brauch, einige hochstehende royale Gäste besonders zu begrüßen, nämlich die Prinzenpaare:
Begrüßt mit mir, die beiden Karnevalsprinzen Thorsten und Steffen Gartenmeier aus unserer Nachbarstadt Emmerich am Rhein. Das ist übrigens der Ort mit der zweitschönsten Promenade. Das Motto von Thorsten und Steffen lautet: „Emmerich tut kund, wir sind bunt!“
Aus Haffen begrüße ich Matthias I. (Berresheim) und Isabell I. (Wehofen). „Mit Dorfkindtakt im Blut: summen, brummen, feiern – das tut gut!“. Ob der „Haffener Dorfkindtakt“ auch beim Tanz auf dem sagenumwobenen Narrenschiff zum Einsatz kommt, werden wir sehen. Ich bin gespannt.
Aus eigener Anschauung kann ich verraten, dass ebenfalls das nun folgende Prinzenpaar zu feiern weiß. Ich war nämlich selbst am 11.11. dabei, als im Feuerwehrgerätehaus in Haldern Mathis I. „Der Feuerfestlackierte“ und Prinzessin Verena I. „Von Reise und Verkehr“ inthronisiert wurden. Die haben lange durchgehalten. Respekt! Mal gucken, wie lange es heute geht.
Also, liebe hochwohlgeborenen Tollitäten: Viel Spaß und royales Feiern hier und später auf dem Schiff!
Als guter Demokrat sind mir persönlich natürlich alle Närrinnen und Narren gleich lieb. Und so grüße ich herzlich diejenigen, die nahezu das ganze Jahr dafür arbeiten, dass die Karnevalssession in ihren Orten schön wird:
– Präsident Dominik Kilch und das Groß Emmericher Karnevals Komitee,
– die Vorsitzende des Karnevalsvereins Empel, Bianca Hakken – herzlich willkommen Bianca!
– Für den Karnevalsverein Bienen deren Erste Vorsitzende Laura Becker.
– Der Karnevalsverein Rees ist mit Frank Schenk vertreten, helau Frank!
– Mariehilde Henning, ehemalige langjährige Vize-Bürgermeisterin unserer Stadt und Heike Beyer vertreten die Karnevalsgruppe der Katholischen Frauengemeinschaft Rees.
– Auch Stefan van Ophuysen ist vielfach engagiert. Stefan ist nicht nur Ortsvorsteher von Mehr, er ist auch noch Schriftführer des Mehrer Karnevalsclubs 4242 Rees 4 e.V. und zusammen mit Markus Kressen rübergekommen. Für die Jüngeren unter uns: 4242 war mal die Postleitzahl von Rees und die Zahl dahinter gab den Ortsteil an.
– Martin Send ist Präsident des Haffener Karnevals Vereins und mit Prinzenpaar und Gefolge angereist. Herzlich willkommen!
– Dass die Feuerwehr vielseitig einsetzbar ist, zeigt das Engagement des Löschzuges Haldern. Dort gibt es ein Karnevalskomitee, das heute hier vertreten wird durch den Sitzungspräsidenten Bernd Börgers und durch Thomas Dierkes, unseren städtischen Bücherwurm. Helau, Ihr beiden Lindendörfler!
Auf dem Schiff werden dann noch Emmericher Vereine aus Hüthum, Vrasselt und Emmerich selbst hinzustoßen.
Vielleicht am Schluss noch ein Gedanke zur weltpolitisch nicht gerade heiteren Gesamtsituation: Nicht immer ist einem zum Feiern zumute, da reicht schon ein Blick in die Zeitung. Ich habe letztens ein Interview mit Ukrainerinnen und Ukrainern im Radio gehört, die Altweiber in Köln verbracht haben. Die haben gesagt, dass es eine enorme Entlastung ist, einmal wieder feiern zu können.
Ich glaube, man kann beides machen: Anteil nehmen, sich informieren, nach eigenen Möglichkeiten helfen und dann gelegentlich bewusst Fluchten – wie Karneval es eine ist und schon immer war – suchen. Ich denke, dass ist okay und vielleicht manchmal schlicht nötig.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine tolle Session und viel Spaß!
So, ich habe fertig! Zunächst jedenfalls. Jetzt seid Ihr dran – mit Worten, Tanz und Schabernack.
Los geht´s!
Foto: Bodo Wißen

