© 2020: SPD Rees / Fotos: Christoph Buckstegen

Im Vergleich zu anderen Kommunen hat Rees ein zu geringes Gewerbesteueraufkommen. Es müssten 10 Millionen Euro sein, sind aber laut Jahresabschluss 2018 nur 6 Millionen Euro. Das sind 300 Euro pro Einwohner.

Zum Vergleich: In Emmerich sind es 606 Euro pro Einwohner, in Hamminkeln 442 Euro pro Einwohner. Kalkar hat ein Gewerbesteueraufkommen von 321 Euro pro Einwohner und Isselburg 364 Euro pro Einwohner. Warum geht es allen anderen um uns herum besser?

Die SPD will die Wirtschaftskraft steigern und Arbeitsplätze vor Ort ermöglichen, damit mehr Bürger*innen in Rees und den Ortsteilen arbeiten können.

Gewerbsteuereinnahmen pro Kopf (*2018)

606 Euro

Emmerich am Rhein

442 Euro

Hamminkeln

300 Euro

Rees

Masterplan zur Stärkung der Wirtschaft

Wir wollen zusammen mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) und anderen Partnern einen „Masterplan zur Stärkung der Wirtschaftskraft in Rees“ entwickeln. Gute Beispiele können die Masterpläne für Moers und Duisburg sein, die zusammen mit der niederrheinischen IHK erarbeitet wurden. Die SPD Rees will mit anderen Wirtschaftsförderern, die offensichtlich erfolgreicher sind, ins Gespräch kommen. Was machen Kalkar, Emmerich, und Isselburg besser? Und haben Sie sich mal Kleve oder Xanten angeschaut?Die Städte florieren, investieren, blühen auf. Das kann Rees doch auch!

Wir begrüßen die Einrichtung einer zweiten Stelle bei der Wirtschaftsförderung Rees. Diese Stellenerhöhung muss mit einem Mentalitätswandel einhergehen:

Unternehmen kommt nicht von unterlassen

Wir wollen eine Wirtschaftsförderung, die Ermöglicher, Partner und innovativer Ideengeber wird. Wir Sozialdemokrat*innen haben den Anstoß dafür gegeben, dass jetzt die Alte Grundschule für Wohn- und Geschäftsräume in Rees ertüchtigt wird. Wir begrüßen ausdrücklich, dass ein regionaler Investor gewonnen wurde.

Im Gegensatz zu anderen Kommunen des Kreises Kleve sinkt in Rees die Einwohnerzahl. Wir brauchen insbesondere bezahlbare kleine und sehr große Wohnungen. Gutes Wohnen ist ein Grundrecht, das wir Sozialdemokrat*innen auch Menschen mit geringem oder gar keinem Einkommen ermöglichen wollen. Wir wollen eine aktive Wohnungsbaupolitik! Unsere Lösung: Die Gründung einer stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft oder Zusammenarbeit mit der Kreis Klever Baugesellschaft (KKB), die dann Wohnungen und Häuser erstellt. Wichtig: Diese Wohnungen und Häuser sollen langfristig im Eigentum der Stadt Rees, beziehungsweise einer städtischen Gesellschaft, bleiben.

Photovoltaik auf städtischen Dächern

Wir hatten schon vor vielen Jahren vorgeschlagen, auf möglichst vielen öffentlichen Gebäuden der Stadt Rees Photovoltaik zu installieren. Seinerzeit hätte es noch eine viel höhere Einspeisevergütung gegeben als heutzutage. Das hätte der Stadt viel Geld eingebracht und die Umwelt geschützt. Mit neuen Mehrheiten im Rat der Stadt Rees wollen wir prüfen, wie wir möglichst viel Photovoltaik auf möglichst vielen städtischen Gebäuden installieren können.

Sie haben Ideen, wie wir unsere Wirtschaftskraft steigern können? Dann schreiben Sie mir eine Email an info@bodo-wissen.de oder nutzen Sie das Kontaktformular.