© 2020: SPD Rees / Fotos: Christoph Buckstegen

Gemeinschaft gibt Halt für jeden Einzelnen von uns. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich unsere Stadt und unsere Ortsteile so gestalten, dass sich jeder willkommen fühlt – gleich welcher Herkunft, welchen Alters, welchen Geschlechts, ob arm oder reich, ob krank oder gesund. Unsere Vereine und Gruppen spielen dabei eine ganz wichtige Rolle. Denn sie zeigen, wie Zusammenhalt funktioniert.

Rees soll eine Stadt für alle Generationen sein. Für Senioren gibt es eine Vielzahl von Angeboten in unserer Stadt und den Ortsteilen, vom Spielenachmittag, über den Seniorensport bis hin zu gemeinsamen Ausflügen mit dem (Elektro-)Rad oder dem Rheinschiff.

Anliegen vertreten

Kirchen, die Sozialverbände und Vereine leisten großartige Arbeit mit ihren Angeboten für ältere Menschen. Dennoch kommt irgendwann der Zeitpunkt im Leben, wo alles nicht mehr so gut geht. Dann braucht man Hilfe. Zum Glück haben wir in Rees und den Ortsteilen eine gute Grundstruktur an Pflege- und Hilfsangeboten. Umfragen zeigen: Die allermeisten Menschen wollen möglichst lange selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden leben. Wir möchten diesem Wunsch, möglichst lange zu Hause leben zu können, unterstützen.

Wir wollen auch Wohnformen fördern, die dem möglichst nahe kommen. Das kann eine „Alten- WG“ sein oder auch generationenübergreifendes Wohnen und Leben. Der Seniorenbeirat hatte die Idee, einen Behinderten- Parkplatz in der Reeser Innenstadt, am Brauhof, zu schaffen. Diese Anregung haben wir Sozialdemokraten aufgegriffen. Seither gibt es einen Behindertenparkplatz am Brauhof!
Es ist bewundernswert, wie sehr ältere Menschen, zum Beispiel über den Seniorenbeirat ihre Anliegen vertreten.

Leider gibt es keine Entsprechung für Jugendliche und junge Menschen in unserer Stadt. Die Anliegen von Kindern und Jugendlichen sollen eigentlich im dafür zuständigen Ausschuss besprochen werden. Leider tagt er selten und wenn er tagt, sitzen dort Erwachsene. Daher wollen wir gemeinsam mit den jungen Menschen ein Format finden, indem ihre Anliegen Gehör finden.

Interessen junger Menschen im Blick

Junge Leute wissen am besten selbst, was gut für sie ist. Wer sich als junger Mensch in seiner Heimat wohl fühlt, bleibt auch lieber vor Ort oder kommt nach einem Studium oder einer Ausbildung gerne wieder zurück in die Heimat.

Immer mehr Menschen können ganz oder teilweise von zuhause aus arbeiten. Woanders wohnen als zu arbeiten ist ein Trend, der uns im ländlichen Raum zugute kommt. Das können wir nutzen! Als kundenorientierte Stadtverwaltung werden wir möglichst viele Dienstleistungen digital anbieten.

Das digitale Rathaus sollte jetzt, im dritten Jahrtausend, Wirklichkeit werden. Die Stadtverwaltung und ihre Betriebe müssen attraktiv für Arbeitnehmerinnen bleiben. Dazu gehört Home-Office, auch um die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten. Wir werden Home Office anbieten, da wo es möglich ist.

Die SPD Rees hatte eine stärkere Polizeipräsenz für die Stadt Rees und ihre Ortsteile beantragt. Dies ist vom CDU-Landrat, abgelehnt worden. Neue Mehrheiten in Stadt und Kreis geben uns die Möglichkeit, einen erweiterten städtischen Ordnungsdienst einzurichten. Wir wollen dem verstärkt auftretenden Vandalismus Einhalt gebieten.

Informieren und mitgestalten

Wir werden Bürgerinnen über wesentliche Projekte, zum Beispiel der Stadtgestaltung, informieren, befragen und mitgestalten lassen. Wir werden mit den Bürgerinnen den Haushalt für das jeweils kommende Jahr besprechen. Entscheiden muss der Rat, allerdings können Bürgerinnen enger miteinbezogen werden.

Sie alle sind Expert*innen für unsere Stadt und die Ortsteile! Wir führen regelmäßige Bürgerinnen-Sprechstunden und -Stammtische im Rathaus, auf dem Markt und in den Gaststätten der Ortsteile durch. Damit haben Sie einen direkten Draht zu Ihrem Bürgermeister!

Wofür setzen Sie sich ein? Welches Engagement gefällt Ihnen? Ich freue mich über Ihre Nachricht per Email an info@bodo-wissen.de oder nutzen Sie das Kontaktformular.