Bei der Kommunalwahl 2020 entscheiden Sie mit Ihrer Stimme über die künftige Zusammensetzung des Rats der Stadt Rees. Wählen Sie Ihre*n Kandidat*in:

CHRISTA CRONEN-SLIS Rees (1)

54 Jahre, Haushaltsmanagerin, Vorsitzende des SPD-Arbeitskreises Rees

„Mir liegt eine bessere Anbindung der einzelnen Ortsteile besonders am Herzen. Mit einem Bürgerbus könnte zum Beispiel der Ortsteil Empel an die Reeser Innenstadt angebunden werden. Auch finde ich, dass wir mehr Freizeitangebote für Jung und Alt schaffen und uns weiterhin für den Klimaschutz stark machen sollten. Ich setze mich für Photovoltaik im historischen Stadtkern ein.“

KARL VAN UEM Rees (2)

55 Jahre, Kfz-Meister, Service-Leiter, Vorsitzender der SPD Rees, stellvertretender
Fraktionsvorsitzender der SPD Rees, Ausschuss: Schule (Vorsitz)

„Ich wünsche mir, dass wir künftig die Bevölkerung, Geschäftsleute und Unternehmer*innen stärker bei politischen Entscheidungsprozessen beteiligen. Wir brauchen eine moderne Energieversorgung, auch im Stadtgebiet. Das touristische Potenzial unserer Stadt können wir besser nutzen: Wanderwege sollten im Stadtgebiet ausgewiesen werden, unser Radwegenetz muss weiter ausgebaut werden und wir könnten Wohnmobil-Stellplätze erweitern, vielleicht auch in anderen Ortsteilen.“

ANDRÉ POHLE Rees (3)

57 Jahre, Industriemeister Metall, Mitglied im Rat der Stadt Rees, Ausschuss: Haushalt und Finanzen

„Gerade berufstätige Eltern sind auf eine verlässliche und erweiterte Kinderbetreuung angewiesen – auch in den Ferien. Wir müssen die Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche verbessern. Der öffentliche Teil von Ratssitzungen sollte live übertragen werden, damit sich jeder ein eigenes Bild machen kann. Ich setze mich für Erleichterungen und Hilfestellungen für unsere Gastronomie ein. Die Gebühren für die Außengastronomie sowie für Kirmes-, Markt- und Verkaufsstände gehören
reduziert oder abgeschafft.“

HARRY SCHULZ Rees (4)

68 Jahre, Kfz-Elektrotechniker, seit 21 Jahren stellvertretender Bürgermeister der Stadt Rees, Stellvertretender Deichgräf

„Ich setze mich für den Ausbau unseres Radwegenetzes, den Neubau und die Sanierung der Deiche – von Bienen bis zur Rheinpromenade mit Radwegen – ein. Auch möchte ich die Erschließung des Reeser Meeres für die Naherholung vorantreiben. Der Schwimmsport in unserer Stadt muss gestärkt und der Neubau eines Freibades zügig vorangetrieben werden. Denn jedes Kind muss schwimmen lernen! Ich befürworte zusätzliche Gastronomie auf der Rheinpromenade und die Schaffung neuer Bau- und Gewerbegebiete.“

JOHANNES BEENEN Rees (5)

66 Jahre, Pensionierter Lehrer, Mitglied im TV Rees, Erbentag, Ambalangoda, Ausschüsse: Kultur (Vorsitz), Schule, Jugend, Bauen

„Soziale Gerechtigkeit ist für mich das Fundament meines politischen Engagements. Eine gute technische Ausstattung der Schulen ermöglicht faire Bildungschancen für alle. Für Jung und Alt brauchen wir ein attraktives Wohn-, Kultur- und Freizeitangebot. Dazu zählen auch der Ausbau des Radwegenetzes sowie weitere Wohnmobil-Stellplätze. Wichtig ist mir der Erhalt der typischen niederrheinischen Landschaft.“

DIRK SLIS Rees (6)

50 Jahre, Chemietechniker, Fußballtrainer, Ausschuss: Jugend, Sport, Soziales

„Ich möchte, dass sich Bürger*innen stärker an der Entwicklung ihres Wohngebiets beteiligen können. Der Aufbau und die Stärkung der Freizeitangebote für Jugendliche und junge Erwachsene ist für mich als Fußballtrainer ganz besonders wichtig. Nicht nur beim Fußball wünsche ich mir einen solidarischen und gleichberechtigten Umgang miteinander. Voraussetzung dafür ist, dass wir einander zuhören und uns füreinander einsetzen.“

GERTRUDE LUMER Bienen

69 Jahre, Bilanzbuchhalterin im Ruhestand, Vorsitzende Arbeiter-Wohlfahrt (AWO) in Rees, Ausschuss: Kultur

„Ich möchte ein lebendiges Bienen, Grietherbusch und Grietherort erhalten und fördern. Für die Kinder brauchen wir ausreichend und gute Betreuungsplätze und bestmögliche Schulen. Wir haben viele, traditionsreiche Vereine bei uns – ihr Vereinsleben möchte ich unterstützen. Auch sind mir die Schaffung und der Erhalt gewerblicher Unternehmen und ortsnaher Arbeitsplätze wichtig. Weitere Belastungen der Bürger*innen sollten vermieden werden. Eine aktive Wirtschaftsförderung verschafft zusätzliche Einnahmen.“

SARA JACOB Empel/Millingen

28 Jahre, Produktionsingenieurin, Erstmalige Kandidatur für die SPD Rees

„Junge Familien brauchen mehr Angebote und Unterstützung. Dazu zählt auch der Erhalt der Grundschule Millingen. Ich setze mich für die Erschließung neuer Baugebiete ein und fordere ausreichenden Lärmschutz entlang der Betuweroute für die Bevölkerung. Wir müssen Einkaufsmöglichkeiten erhalten und für einen Ausbau der Radwege zwischen den Ortsteilen sorgen. Das Dorfentwicklungs-Konzept sollten wir weiter vorantreiben.“

ANKE KOBLITZ Esserden

55 Jahre, Sekretariats- und Administrationsdienstleistungen im Krankenhaus, Erstmalige Kandidatur für die SPD Rees

„Wir müssen weitere Auskiesungen verhindern. Genauso dürfen wir nicht zulassen, dass Wälder zerstört werden. Stattdessen könnten sich ‚Baumpaten’ um die Bewässerung und Pflege kümmern. In den Ortsteilen sollte der Ausbau von Kindergartenplätzen vorangetrieben werden und wir brauchen sichere Schulwege durch Tempolimits oder Anliegerstraßen. Die Vermarktung regionaler Lebensmittel – zum Beispiel mit einem Feierabend-Wochenmarkt – fördert unsere heimische Wirtschaft und lädt zum Verweilen ein.“

HEINZ DÄHN Haffen

66 Jahre, Berufskraftfahrer

„Für mich beruht eine zukunftsfähige Kommunalpolitik auf dem Grundsatz der Nachhaltigkeit. Wir müssen Sorge dafür tragen, dass auch nachfolgende Generationen – unsere Kinder und Enkelkinder – eine lebenswerte Stadt und lebendige Ortsteile vorfinden. Bei allen Beschlüssen, die wir fassen, müssen wir unsere zukünftigen Generationen fest im Blick haben.“

BODO WIßEN Haldern (12)

46 Jahre, Referent im NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und
Gleichstellung, Vize-Chef der SPD im Kreis Kleve

„In unserem schönen Lindendorf Haldern packen wir alle zusammen an. Dieses Gefühl des Miteinanders wünsche ich mir in sämtlichen Bereichen unseres Lebens. Mit einem ganzheitlichen Blick auf Wirtschaft, Kultur, Freizeit, Digitalisierung, Tourismus, Natur, Gesundheit und Bildung möchte ich unser Zusammenleben verbessern. Ich will mich nicht auf Probleme fokussieren, sondern Lösungen schaffen. Nicht verwalten, sondern gestalten!“

EVA FRIEDMANN Haldern (13)

60 Jahre, Altenpflegerin, Ausschuss: Schule

„In Haldern setze ich mich für eine ‘Tempo-30-Zone’ zwischen der Verkehrsinsel Bahnhofstraße bis zum Friedhof an der Isselburger Straße ein. Hier würde ein Zebrastreifen die Verkehrssicherheit der Fußgänger und Fahrradfahrer erhöhen. Mehr Radwege verbessern die Sicherheit, insbesondere für Schüler*innen. Die Gebühren für den Offenen Ganztag sollten gesenkt werden. Auf städtischen Freiflächen wie Verkehrsinseln und Randstreifen sollten konsequent insekten-freundliche Blühwiesen angepflanzt werden.“

KLAUS NATTKAMP Haldern (14)

62 Jahre, Bundesbahninspektor, Mitglied im Rat der Stadt Rees, Stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender

„Wir brauchen weitere Radwege, insbesondere an der Isselburger Straße Richtung Helderloh und an der Halderner Straße Richtung Millingen. Wir müssen unsere Schulen besser und breiter mit digitalen Medien ausstatten. Wir brauchen Geschwindigkeits-Reduzierungen in den Ortszentren auf 30 km/h. Die Gebühren und Abgaben für die Reeser Bürger*innen sollten moderat sein. Der Rat der Stadt Rees sollte Familienfreundlichkeit und Bürgernähe im Blick behalten.“

PETER FRIEDMANN Haldern/Wittenhorst

70 Jahre, Technischer Bundesbahnoberamtsrat außer Dienst, SPD-Fraktionsvorsitzender Rees, Kreistagsmitglied, Vize-Vorsitzender Verbandsversammlung Wasserwerke Wittenhorst

„Wir müssen unsere natürliche Lebensgrundlage erhalten: keine weiteren Auskiesungen, kein Verkauf städtischen Grundes an die Kiesindustrie, keine Gleichstromtrasse durch das Wasserschutzgebiet Wittenhorst und den Halderner Wald. Wir sollten die ökologische Landwirtschaft stärken, uns für den Erhalt von Waldflächen einsetzen und emissionsfreie Verkehre – zum Beispiel durch eine breite Nutzung der Wasserstofftechnologie – ermöglichen.“

NICO FAERBER Mehr

44 Jahre, Elektromechaniker, Webmaster und Social Media Manager der SPD Rees

„In Mehr darf es zum Schutz unserer Landschaft und unserer einzigartigen Natur keine weiteren Auskiesungen geben. Ich setze mich für den Erhalt der Grundschule Mehr ein. Eine Ortsumgehung für Haffen-Mehr ist dringend angezeigt, um die Ortskerne von Schwerlastverkehren zu befreien. Wichtig sind mir auch der Erhalt, die Sanierung und der Ausbau von Radwegen.“

DAVID WENDLAND Millingen (9)

34 Jahre, Vertriebsassistent, Sachkundiger Bürger im Rat der Stadt Rees

„Für Millingen wünsche ich mir eine vernünftige Dorftentwicklung nach der Schließung des Bahnübergangs. Wir müssen Leerstände beseitigen und sinnvoll nutzen (Erweiterung Edeka im alten Sparkassengebäude). Wir brauchen bessere und sichere Wege: für Kinder, für Fahrradfahrer. Zur aktiven Freizeitgestaltung tragen Outdoor-Sportparks in Millingen und anderen Stadtteilen bei.“

ARNO WINGENDER-MONATS Millingen (10)

62 Jahre, Elektriker/Bergmann im Ruhestand, Beisitzer im Fraktions- und Ortsvorstand

„In Millingen brauchen wir gerade aufgrund der Trennung durch die Betuweroute eine aktive Gestaltung des Dorflebens. Dazu zählt auch die Sicherstellung der Grundversorgung im Ortsteil. Es sollte keine weiteren Erhöhungen der städtischen Steuern und Gebühren geben. Ich spreche mich gegen eine Erhöhung der Kommunalabgaben aus.“

© 2020 SPD Rees / Fotos: Christoph Buckstegen